Erfolgsfaktor Flexibilität

19.02.2012

Aachen, 19. Februar 2012 – Der starke Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland hat zu einem Bedarf an Flexibilität geführt, denn die volatile, dargebotsabhängige Einspeisung aus Wind und Photovoltaikanlagen muss von schnell reaktionsfähigen, steuerbaren Kapazitäten ausgeglichen werden.

Für Energieversorger, die sich diesem Bedarf gegenüber sehen und die gleichzeitig mit stetig steigenden Unsicherheiten umgehen müssen, wird die Flexibilität ihres Erzeugungsportfolios zu einem wichtigen Erfolgsfaktor. Das gilt kurzfristig bei der Wahrnehmung von Marktchancen, z. B. im Intraday- oder Regelenergiemarkt und langfristig bei der strategischen Positionierung des eigenen Portfolios im Markt.

Wie können Flexibilitäten erschlossen werden?

  • Zubau flexibler Kraftwerke,
  • Retrofitmaßnahmen an bestehenden Kraftwerken,
  • Einsatz von Speichern,
  • oder Erschließung von bestehenden Flexibilitäten mit virtuellen Kraftwerken?

Was ist Flexibilität wert?

Die Rahmenbedingungen für Investitionen in der Energiewirtschaft werden immer schwieriger. Investitionen in Flexibilitätsmaßnahmen müssen daher umso sorgfältiger abgewogen werden. Mit welchen Methoden kann der Wert von Flexibilität – heute und morgen – bestimmt werden?

Wie können Flexibilitäten erfolgreich vermarktet werden?

Mehr Flexibilität bedeutet mehr Komplexität. Die Bewirtschaftung flexibler Portfolien stellt hohe Ansprüche an die Organisation der Geschäftsprozesse und die entscheidungsunterstützenden Systeme. Welche Ansätze haben sich bewährt?

Markt oder Marktdesign?

Ist die Politik gefragt oder wird der Markt Flexibilitätsnachfrage und -angebot über entsprechende Preise in Einklang bringen?

Diskutieren sie diese und anderen Fragen mit uns und anderen Fachleuten der Energiewirtschaft auf der EUROFORUM-Konferenz Flexibilisierung von konventionellen Kraftwerken und KWK-Anlagen am 26. und 27. Februar in Köln.

Wir freuen uns auf einen lebhaften Dialog!

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