Ohne eigene Werkzeuge in die Zukunft des Energiemarkts blicken

28.02.2013

Aachen, 28. Februar 2013 – Ohne eigene IT-Werkzeuge können Kunden des Beratungshauses ProCom GmbH (Aachen) nun einen Blick in die Zukunft werfen.

Die neuen Energiedatenservices sind zunächst für die Hourly Price Forward Curve (HPFC) und die Spotpreisprognose verfügbar, weitere Dienstleistungen sind in Vorbereitung. Anlässlich der E-world energy&water 2013 (Messe Essen, 5. bis 7. Februar) können Interessenten die ProCom-HPFC und ProCom-Spotpreisprognose bis zu vier Wochen kostenlos testen.
Stundenscharfe und arbitragefreie HPFC
Bei der HPFC-Dienstleistung werden aus historischen Spot- und Future-Preisen (2, 3 oder 4 Jahren) typische Verläufe der Vergangenheit ermittelt. Normiert auf aktuelle Future-Preise ergibt sich daraus die stundenscharfe und arbitragefreie HPFC. Die HPFC kann auf unterschiedliche historische Zeiträume kalibriert werden. So lässt sich zum Beispiel der Effekt aus der steigenden Einspeisung von Solarstrom besser berücksichtigen. Die Kalibrierung erfolgt täglich. Strategien für den Umgang mit Extrempreisen verringern die Sensitivität auf Ausreißer. Das Verfahren ist transparent, wiederholbar und belastbar, so dass eine kontinuierliche Bewertung von Marktchancen auf Basis der HPFC unterstützt wird.
Spotpreisprognose mit künstlichen neuronalen Netzen
Die Spotpreisprognose wird auf Basis eines mehrstufigen und rekursiven KNN-Algorithmus ermittelt (KNN = künstliches neuronales Netz). Das Verfahren startet unter Verwendung kalendarischer Einflussgrößen mit der Prognose der deutschlandweiten Stromlast. Auf Basis der Lastprognose und unter Berücksichtigung von Wind- und Solarprognosen sowie von Peak und Off-Peak Profilen wird die stundenscharfe Spotpreisprognose ermittelt. Weitere relevante Einflussgrößen sind zum Beispiel Kraftwerksverfügbarkeiten und Brennstoffpreise.

HPFC

Spotpreisprognose

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