ProCom auf internationaler Speicherkonferenz vertreten

21.11.2013

Eilat (Israel), 21. November 2013 – Der Vortrag von Dr. Max Scheidt, Managing Director bei ProCom, über den Zusammenhang zwischen erneuerbaren Energien und Speichern stieß bei den Besuchern des „Energy Storage Forum“ auf hohes Interesse.

Ausrichter der hochkarätig besetzten Veranstaltung war das „Eilat – Eilot renewable energy project“, dessen Ziel es ist, die Region zu einem Zentrum der internationalen Forschung und des Wissensaustauschs im Bereich der erneuerbaren Energien zu machen. Gleichzeitig möchte man unabhängig von fossilen Energieträgern und frei von CO2-Emissionen werden. Die Initiative umfasst lokale Gemeinden, akademische Institutionen, Ministerien, Investoren sowie israelische und internationale Unternehmen.

Zu den Maßnahmen gehören:

  • Bildungsprogramme und akademische Forschung
  • eine jährliche Konferenz
  • Technologieentwicklung und Pilotprojekte
  • die Förderung geeigneter staatlicher Regulierung

Auf der diesjährigen Konferenz stand das Thema „Speicher für erneuerbare Energien“ im Mittelpunkt. Unter anderem wurde über Technologie- und Markttrends, Investitionen, Regulierungsfragen und Demand Response als mögliche Ergänzung zu Speichern diskutiert.
In diesem Zusammenhang ging der Vortrag von Max Scheidt auf die Frage ein, wer bei der Integration erneuerbarer Energien gewinnt, wer dabei verliert und was Speicher damit zu tun haben.

Max Scheidt erläuterte, auf welche Weise eine zunehmend dargebotsabhängige Energieerzeugung, kombiniert mit einer weitgehend unelastischen Nachfrage, zu einem hohen Bedarf an physischer Flexibilität führt. Flexibilität werde damit zum entscheidenden Werttreiber bei der Integration erneuerbarer Energien und zum Imperativ einer erfolgreichen Energiewende.

Da durch den Merit-Order-Effekt flexible Gaskraftwerke ihre Wirtschaftlichkeit einbüßten, gewönnen Speichertechnologien für die Systemstabilität und die Wirtschaftlichkeit der transformierten Energiesysteme an Bedeutung. Hierzu gab Dr. Scheidt einen Überblick was derzeit möglich und was zukünftig denkbar ist.

„Der lebendige Austausch auf diesem Forum hat viele Einblicke in die Energiemärkte außerhalb Europas ermöglicht“, kommentierte Dr. Scheidt die Veranstaltung. Es sei besonders interessant zu verfolgen, wie weltweit die Herausforderungen bei der Schaffung liberalisierter Märkte und der Transformation der fossilen Energiesysteme angegangen würden. „Wir versuchen, so viel wie möglich hieraus zu lernen, und hoffen gleichzeitig, mit unseren Erfahrungen aus den europäischen Liberalisierungs- und Transformationsprozessen einen wertvollen Beitrag zu leisten.“

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