Strom aus thermischem Stromspeicher mit BoFiT besser vermarkten

24.05.2018

Aachen, 24. Mai 2018 – Wie sich Stromspeicher mit großer Systemträgheit effizient am Regelenergiemarkt und im Kurzfristhandel vermarkten lassen, wird die Hamburg Energie GmbH anhand des Projekts FES (Future Energy Solution) erproben. Bei dem BMWi-geförderten Vorhaben der Partner Hamburg Energie, Siemens Gamesa und TU Hamburg-Harburg wandelt ein elektrisches Heizgebläse Strom in Wärme, um sie in einem Schüttgutspeicher zu speichern. Auf Abruf treibt diese Wärme eine Dampfturbine zur Stromerzeugung an. Den maximalen finanziellen Nutzen dieses thermischen Stromspeichers soll BoFiT Optimierung sicherstellen. Mit dieser Lösung von ProCom lassen sich die Energie- und Stoffströme einfach abbilden und optimieren. BoFiT Optimierung errechnet auf Basis der Betriebszustände und technischen Restriktionen sowie anhand aktueller Marktdaten und Prognosen Vorschläge für den Speichereinsatz und den Lang- oder Kurzfrist-Stromhandel.
„Hamburg Energie möchte auch Anlagen optimieren, die sich nicht auf Basis fester Einsatzschemata steuern lassen“, so Serge Runge, Leiter Sonderprojekte bei der Hamburg Energie GmbH. „FES ist so ein Projekt, bei dem Restriktionen wie die Kennlinien für das An- und Abfahren eine große Rolle spielen. Ohne BoFiT wäre die Kurzfrist-Vermarktung solcher Systeme undenkbar“, sagt er. Bei dem elektro-thermischen Stromspeicher ist beispielsweise zu berücksichtigen, wie sich der Speicherstand unter Erbringung von Regelenergie entwickelt und welche Leistung über welche Zeit verfügbar ist. „Mit der Einsatzplanung BoFiT werden wir die Anlage aus der Betriebssituation heraus optimal im kurzfristigen Stromhandel oder zur Regelleistungserbringung einsetzen können“, ist Runge überzeugt.

PresseinformationHamburg Energie und ProCom

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