Beilage Frankfurter Allgemeine Zeitung – Technologien der Zukunft-

Kann Wasserstoff zur Wärmewende beitragen?

Fern- und Nahwärme vor großen Investitionen

Um eine nachhaltige Dekarbonisierung zu erreichen, muss ein signifikanter Anteil der Wärme perspektivisch auf erneuerbarer Basis erzeugt und effizient verteilt werden. Insbesondere für Betreiber von Fern- und Nahwärmenetzen, die historisch eher durch zentrale konventionelle Wärmeversorgung aus wenigen größeren Anlagen gekennzeichnet waren, ergeben sich erhebliche Änderungen.

Wasserstoff könnte der Schlüssel sein

So erlauben bereits bestehende Elemente der Wärmeversorgung wie BHKW oder Gasinfrastrukturen, zusätzlich zu den bereits bestehenden Optionen wie die Einbindung industrieller Abwärme, Biomasse, Solar- und Geothermie, Wärmepumpen oder P2-Heat die Einbindung Wasserstoff als weitere Technologieoption. So wird in der nationalen Wasserstoffstrategie auf den Einsatz von Wasserstoff als Schlüsselelement der Energiewende abgestellt und die Verwendung von Wasserstoff im Bereich der Wärmeversorgung und der verbundenen Verkehrsinfrastruktur hervorgehoben. Diskutiert wird hier die Förderung der H2-readiness von KWK-Erzeugung sowie der Einsatz im Verkehrssektor.  

Entwicklung einer strategischen Roadmap durch die Wärmewende

Gemeinsam mit dem Technologielieferanten Bilfinger Bohr- und Rohrtechnik und dem Strategieberater Decision Advisory Group bietet ProCom daher im gemeinsamen Projekt ScaleGrid eine konkrete Lösung zur Planung und Steuerung der Wärmewende. Das Zusammenspiel der Experten fließt in ein Entscheidungsmodell ein, das den Stadtwerken als Wegweiser dient.

Ja – Wasserstoff kann zum Gelingen der Wärmewende beitragen.

Durch optimale Prozesse im Rahmen der Digitalisierung können dezentrale Anlagen in die Strategie zur Dekarbonisierung eingebunden werden. Die gesteckten Ziele zum Klimaschutz sind eine Herausforderung – aber es gibt bereits heute Lösungen. 

 

Beilage FAZ

 

 

4. Juni 2021

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