Wasserversorger können bis zu 25% ihrer Stromkosten sparen

11.02.2014

Aachen, 11. Februar 2014 – Das Beratungshaus ProCom GmbH in Aachen eröffnet Wasserversorgern ein enormes Sparpotenzial. Gelingt es, den Einsatz der Anlagen am Strompreis auszurichten, können bis zu 25% der Kosten eingespart werden.

Hierzu werden Speicher, wie z. B. Hochbehälter, nicht mehr füllstandorientiert sondern (strom-)kostenoptimiert betrieben. Sie werden vorzugsweise befüllt, wenn der Strompreis niedrig ist. Der Einsatz von Entspannungsturbinen dagegen wird in Zeiten mit höheren Strompreisen verlagert.

Da in der Trinkwasserversorgung die Versorgungssicherheit den höchsten Stellenwert besitzt, entstehen zahlreiche Restriktionen wie Mindestfüllstände, Löschwasserrückhaltung oder Mischungsverhältnisse, die eingehalten werden müssen. Dadurch steigen die Anforderungen an die Einsatzplanung. Um die gestiegene Komplexität zu bewältigen, bietet ProCom eine Planungslösung für Trinkwasseranlagen basierend auf der IT-Plattform BoFiT.

Modellgestützte Einsatzplanung
Die Einsatzplanung der Trinkwasseranlagen basiert auf einem techno-ökonomischen Modell. Es bildet alle ökonomischen Randbedingungen, wie Strombezugsverträge oder Märkte, aber auch alle relevanten technischen Parameter und Restriktionen, wie Mindest- und Maximalfüllstände der Speicher, ab. Mit aktuellen Verfügbarkeiten, Preis- und Bedarfsprognosen werden auf Basis dieses Modells die optimalen Einsatzpläne für die Anlagen errechnet. Dabei werden im Modell hinterlegte Restriktionen stets beachtet, so dass die Versorgungssicherheit nie in Gefahr gerät.

Prozessberatung und Unterstützung
Die Umstellung auf eine Bewirtschaftung der Trinkwasseranlagen nach Strompreisen erfordert neben Kenntnis der Strommärkte und deren Regeln auch die Einführung oder Umgestaltung von Steuerungs- und Planungsprozessen. Die Berater der ProCom GmbH vermitteln hierfür die notwendige Expertise im Strommarkt. Sie helfen dabei, die entsprechenden Prozesse zu konzipieren und begleiten die Umsetzung im Unternehmen. Die BoFiT IT-Plattform bietet zudem die Möglichkeit, die zentralen Prozesse bereichs- und spartenübergreifend zu unterstützten und zu automatisieren, so dass nach der Implementierung keine zusätzlichen Belastungen für die Mitarbeiter entstehen.

Cloud-basierte Lösung als Option
Den Unternehmen, die Anschaffungs- und Betriebskosten für Hard- und Software vermeiden möchten, bietet ProCom eine Cloud-basierte Lösung an. In diesem Fall wird eine standardisierte IT-Lösung im ProCom-Rechenzentrum aufgesetzt und eingerichtet. Nutzer dieser Lösung senden einmal täglich ihre Vorgabewerte, wie z.B. aktuelle Verfügbarkeiten, und erhalten den optimalen Einsatzplan für ihre Anlagen per E-Mail oder auf einen FTP-Server geliefert.

Trinkwasseranlagen können im Strommarkt Geld verdienen
Besonders in Mehrspartenunternehmen bietet sich eine Erweiterung der Lösung an: Trinkwasseranlagen können in das Stromportfolio integriert werden und dort einen erheblichen Mehrwert bieten. Die hohe Flexibilität der schnell reaktionsfähigen Pumpen kann z. B. am Regelenergiemarkt vermarktet werden. Im besten Fall wird dann sogar Geld verdient, wenn die Pumpen laufen.

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